Autogenes Training

Gepostet von in Entspannung

Autogenes Training:

Beim Autogenen Training versetzt sich der Übende mit Hilfe von Autosuggestionen in einen körperlich und seelisch entspannten Zustand und kann durch die Verwendung bestimmter Formeln sein vegetatives Nervensystem beeinflussen. Autogenes Training dient aber nicht nur dem Stressabbau, sondern kann bei vielerlei körperlichen Symptomen, psychischen und psychosomatischen Störungen eingesetzt werden. Der Berliner Psychiater und Nervenarzt, Johannes Heinrich Schultz (1884–1970), der Begründer des Autogenen Trainings, stellte das Verfahren 1926 erstmals vor. Im Jahr  1932 veröffentlichte er sein Buch „Das Autogene Training“. Schultz hatte beobachtet, dass die meisten Menschen allein  mit ihrer Vorstellungskraft einen tiefen Zustand der Entspannung erreichen können und in den Gliedmaßen Schwere und Wärme spüren.

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Die Patienten fühlten sich nach den Übungen erholt und entspannt. Körperliche Beschwerden (Kopfschmerzen,  Verspannungen) ließen nach. Aus diesen Erfahrungen entwickelte Schultz nach und nach die sieben Übungen des Autogenen Trainings. Mittlerweile wurde in vielen Studien die Wirksamkeit des Autogenen Trainings belegt. Es ist recht leicht lehr- und erlernbar und funktioniert autosuggestiv. Beim regelmäßigen Üben entsteht ein hypnoseähnlicher Zustand. Als anerkanntes Verfahren hat es einen festen Platz im Präventions- und Rehabilitationsbereich, in der Sportpsychologie und in der Pädagogischen Psychologie.

Mit sieben effektiven Übungen entspannen

Der Begriff „Autogenes Training“ kommt aus dem Griechischen:

Autos = selbst, genesis = Entstehung. Der Anwender kann das Training selbst praktizieren und sollte regelmäßig (am besten täglich) üben, damit sich die gewünschte positive Wirkung einstellen kann. Schultz hat den Begriff der konzentrativen Selbstentspannung geprägt, bei der das vegetative Nervensystem beeinflusst wird. Das Autogene Training kann allein oder in der Kleingruppe (max. 10 Personen) angewendet werden. Es ist durch bestimmte Rahmenbedingungen  gekennzeichnet:
– Vorbereitungsphase: Einstimmung auf die Entspannung/Übungen.
– Übungsposition: Liegen oder Sitzen.
– Übungen: Grund-, Mittel- und Oberstufe.
– Rücknahme: Ende des Trainings und Rückführung auf ein normales
Aktivierungsniveau – außer vor dem Einschlafen.
– Abschließendes Gespräch: Austausch in der Gruppe über Gefühle und mögliche Probleme etc.

Naturarzt

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Leichte Kost und entspannte Stunden am Fuschlsee

Gepostet von in Entspannung, Ernährung, Urlaub

Leichte Kost und entspannte Stunden am Fuschlsee

Für mich persönlich bedeutet Urlaub einerseits Spaß und Action, andererseits aber auch Entspannung, Erholung und Stärkung des Immunsystems. Ich kämpfe vor allem im Winter leider oft mit Verkühlungen und Halsschmerzen. Um meinen Körper für den Winter fit zu machen, habe ich den Kurzurlaub am Fuschlsee zum Anlass genommen.

Fuschlsee 5 - Naturstrandbad Hof

Ruhe und Natur am Fuschlsee

Die Region um den Fuschlsee ist perfekt, um auch mal vom Alltagssstress abschalten zu können. Bewusst habe ich das Internet auf meinem Smartphone ausgeschaltet und mich aufs Wesentliche konzentriert: Die Natur, Sport und Erholung. Meinen ersten Tag habe ich gemütlich am See verbracht. Ich habe schon viele österreichische Seen gesehen, aber noch keiner war so glasklar und türkis wie der Fuschlsee. Ich habe mich ein bisschen wie in der Karibik gefühlt. Auch das Wetter hat gestimmt: Sonnenschein pur. Das Naturstrandbad Hof war super geeignet für mich: Es war ruhig, sauber und natürlich. Ich musste das Auto schon rund zwei Kilometer vor dem Strandbad abstellen, da es sich ja um ein Naturstrandbad handelt. Die Besucher müssen dann zu Fuß auf einem Wanderweg zum See „wandern“. Nach der kleinen Wanderung habe ich mich dann direkt im frischen Wasser des Fuschlsees abgekühlt. Die Temperatur steigt auch im Sommer nicht besonders an, der See hatte 21 Grad. Ich persönlich bevorzuge aber ohnehin etwas kühlere Seetemperaturen, da ich gerne eine echte Abkühlung habe.

 

Gourmet-Menü? Selbst ist die Frau!

Ich habe während dieser Tage in einer Ferienwohnung gewohnt, habe mir also mein Essen selbst zubereitet. Dabei habe ich darauf geachtet, möglichst gesund zu essen. Auf meiner Einkaufsliste stand viel Obst, Gemüse und Vollkornbrot. In der Früh und auch zu Mittag gab es dann immer das gesunde Brot mit leichtem Aufstrich und Gemüse. Für den kleinen Hunger zwischendurch habe ich mir zu den Ausflügen eine Portion Obst mitgenommen, darunter Erdbeeren, Nektarinen und Äpfel. Meinen Smoothie-Mixer habe ich mir außerdem extra mitgenommen. Ich liebe Smoothies! Leider schmecken mir die vom Supermarkt nicht besonders, daher habe ich das Ganze selbst in die Hand genommen. Sehr gerne trinke ich auch Grüne Smoothies.  Mein Liebster darunter ist jener mit Spinat, Äpfel, Birnen und Zimt – schmeckt herrlich und ist total gesund! Abends gab es dann immer eine leichte warme Mahlzeit, wie zum Beispiel Putenfleisch mit Gemüse oder Röstgemüse mit Kartoffeln.

 

Laufen und Biken in idyllischer Umgebung

 

Fuschlsee (2)Nun zu meinem sportlichen Programm: Rund um den Fuschlsee gibt es zahlreiche Wanderwege und auch Bikestrecken. Da ich begeisterte Läuferin bin, habe ich den Fuschlsee-Rundweg als Laufstrecke gewählt. Der Rundweg ist besonders schön, da er fast ausschließlich am Ufer entlang verläuft und sich rundherum nur Wälder, Wiesen und diverse andere Pflanzen befinden. Auch mein Mountainbike habe ich am letzten Tag noch ausgepackt und bin die Runde um den Faistenauer Schafberg geradelt. Für mich als Gelegenheitsbikerin war diese Runde schon sehr anstrengend, aber danach habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich es geschafft habe! Die Strecke verläuft ebenfalls in sehr idyllischer Umgebung und man kommt bei kleinen Bauernhäusern vorbei. Dann geht es bergauf zur Schafbergalm auf 1.296 Metern Höhe. Dort gönnte ich mir eine kleine (natürlich selbst mitgebrachte) Stärkung: Vollkornbrot mit Käse, dazu Gurken und Paprika. Nach dem Berg geht es weiter nach Hintersee und man kommt schlussendlich wieder auf die Straße.

Danach radelte ich weiter nach Vordersee und Faistenau und mit der Wende nach Tiefbrunnau war die Runde geschlossen und ich hatte mein Ziel erreicht. Durch diese Runde bin ich noch mehr auf den Geschmack des Bikens gekommen und habe schon meinen nächsten Aktivurlaub im Herbst in der Region Saalbach-Hinterglemm gebucht. Dort soll es ebenfalls tolle Bikestrecken und auch andere Sportmöglichkeiten wie Golf geben. Für diesen Urlaub werde ich mir aber ein Hotel gönnen und einige Wellness-Behandlungen buchen.

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Nicole

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Bewegung macht frei

Gepostet von in Gesundheit

Bewegung macht frei

Wer kennt ihn nicht diesen Satz. Und jeder der sich mit Körper, Geist und Seele beschäftig wird diesen Satz auch auf jeden Fall bejahen. So wie auch die geistige Bewegung, Beweglichkeit frei macht.

Man darf auch sagen:

Bewegung macht frei von … .

Wer diesen Blog regelmäßig liest der weiß ja, wir betrachten gerne alles ganzheitlich. Bewegung ist besonders in der heutigen für viele „Sitzende“ Zeit sozusagen ein Ausgleichsmuss, denn alles was einseitig zu viel ist, ist, kann oder wird schädlich sein für unseren Körper.

Wie Studien belegen: Der Mensch darf täglich 10.000 Schritte tun. Wir Menschen sind zur Bewegung gemacht.

Nicht nur ich glaube das wir durch gesunde und ausreichend Bewegung nicht nur Besserungen bei vielen Krankenheiten gewinnen können, sondern auch richtig vorsorgen können gesund zu bleiben.

Hier haben wir für Dich 33 gesunde Bewegungsarten mit denen Du locker 10.000 Schriette täglich schaffst.

Mehr Bewegung mit und durch Sport findest Du auch hier auf unserem healthyblog.

Infografik_10.000-Schritte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank an Ergotopia für diese Grafik.

Noch mehr Bewegung?

Für Deinen Körper, Geist und Seele HIER.

Bewegung ist eine wichtiger, dynamischer Teil unseres Lebens, der vorallem uns auch Lebendigkeit fühlen lässt und spürbar macht.  Wenn wir in dem Bereich eingeschränkt sind, fehlt uns etwas. Daher:

Je bewusster um so schöner.

Viel Freude !

Jens Faber-Neuling

Bewusstseintrainer und Autor

Portrait

 

 

 

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Sinnhaftigkeit

Gepostet von in Erfolg, Glück, Glücklicher Leben

Sinnhaftigkeit

„Wenn es Sinn für uns macht, dann machen wir das richtig.“

Sinnhaftigkeit, wenn diese für uns gegeben, geben wir gerne und auch schnell(er) 100 %

Anders herum ausgedrückt, erkennen wir keinen Sinn in Etwas, sind wir nicht (richtig) motiviert, nicht wirklich im Fluss.

Nicht nur mit unserem Verstand müssen wir den Sinn an der Sache, an den Dingen, Tätigkeiten, Aufgaben fassen und begreifen können, sondern auch unser Herz, unsere Seele darf sagen das das Sinn macht und dann erst hängen wir uns beseelt rein und investieren etwas wirklich,  geben wir etwas von uns, stecken Energie rein.

Sinnhaftigkeit im Beruf

Besonders wichtig ist die Sinnhaftigkeit auch bei der Wahl und Ausführung unseres Berufes, der Arbeit der wir nachgehen in der Wahl der Tätigkeit.

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Die meisten Menschen die unglücklich in Ihrem Beruf sind haben gerade diese Sinnhaftigkeit dafür was sie tun, nicht.  Sie liegt wenn dann nur darin, das „man“  am Ende des Monats dafür Geld bekommt, das sie irgendwo anwesend sind, überspitzt gesagt. So die Sicht, wenn keine Sinnhaftigkeit erkennbar ist. Das ist oder wird dann zu einem sogenannten „notwendigen Übel“, welches häufig  Unausgeglichenheit, Unwohlsein für Körper, Geist und Seele zur Folge hat und daraus sich psychisch oder physische Krankheiten entwickeln können.

Daher ist es immer sehr effektiv und hilfreich sich bei Dingen, längerfristigen Beschäftigungen und  Tätigkeiten die uns immer wieder schwer von der Hand gehen,  was wir nur mit Groll machen, was wir gar nicht machen wollen , uns davor drücken, uns extrem stresst, aggressiv macht, wir uns leer fühlen etc. also (scheinbar) nicht gut tut, sich einmal ganz genau und ausführlich nach der Sinnhaftigkeit  dessen für uns zu fragen. Also für unser Leben. Nicht für das Leben unserer Kollegen, Chefs, Mitarbeiter, Angestellte, Freunde, Bekannten … .

Macht unsere Tätigkeit für uns vom Herzen her Sinn, sehen wir diesen in unseren Aufgaben, werden wir darin aufgehen und wissen wofür, warum wir das tun, was wir tun. Wir sind alleine dadurch schon selbstmotiviert, haben ein Warum und wofür wir das tun, was wir tun.

Daher ist es immer hilfreich sich zu fragen:

Macht d a s  Sinn für mich, für mich als Ganzes  – meinen Körper, meinen Geist und meine Seele?

Wenn es keinen Sinn macht, frage Dich was macht für Dich Sinn?

Was würde für Dich Sinn ergeben, wenn sich was verändern würde?

Was fühlt sich für Dich sinnvoll an?

Die Sinnhaftigkeit ist eines der Antriebssäulen für Erfolg, Glück und Wohlbefinden.

Jens Faber-Neuling

Bewusstseinstrainer & Autor

Portrait

 

 

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Versorgung mit wertvollen Nährstoffen

Gepostet von in Mikronährstoffen

Versorgung mit wertvollen Nährstoffen

Mit den Vitaminen C und E sowie den Spurenelementen Zink und Selen zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress

Die ursprünglich in Peru beheimatete Lianenpflanze ’Uncaria tomentosa’ ist heute über den tropischen Amazonaswald Südamerikas verbreitet. Sie ‘klettert‘ entlang der Stämme ihrer Trägerbäume und breitet sich anschließend in deren Blattdächern aus.
Die Pflanze verfügt über Pflanzendornen, die den Wuchs der Lianenpflanze entlang der Stämme ihrer Trägerbäume ermöglichen. Die Bezeichnung der Pflanze bzw. der außerordentlich scharfen Pflanzendornen als ’Katzenkralle’, im Englischen als ’Cat’s Claw’ bezeichnet, gehen auf deren charakteristische gekrümmte und spitze Form zurück.
Die Heilpflanze Uncaria tomentosa enthält eine Vielzahl von Inhaltstoffen, die in Zusammenhang mit medizinischen Anwendungen gebracht werden:
In ihrem Heimatland Peru wird Uncaria tomentosa seit jeher als Heilpflanze verehrt. Ursprünglich nutzten die peruanischen Ureinwohner die Pflanzenwurzeln (radix uncariae tomentosae) zur Behandlung anhaltender  Verdauungsbeschwerden. Neben der Verwendung der Wurzeln wird in anderen Ländern Südamerikas auch die innere Rinde zur Linderung unterschiedlichster Beschwerden verwendet. In Europa wird die Katzenkralle erst seit deren Kultivierung Mitte der 1990er Jahre eingesetzt. Uncaria tomentosa’
Insbesondere das Immunsystem profitiert von den Eigenschaften der Lianenpflanze: Körpereigene Immunzellen werden aktiviert, die Selbstheilungskräfte dadurch deutlich gesteigert. Enthaltene Antioxidantien entfalten ihre Eigenschaften und neutralisieren so genannte ‘freie Radikale’.
Darüber hinaus sind aber auch Bitterstoffe, sogenannte ’Alkaloide’ mit infektionsverringernden Eigenschaften sowie ’Quinone’ mit entzündungshemmenden Eigenschaften interessant für eventuelle medizinische Anwendungen. ’Sterine’, die vor allem als Inhaltstoffe heimischer Öle bekannt sind, wirken regulierend auf Blutfette wie Cholesterin und  Triglyceride (Neutralfette). Weitere spezifische Bitterstoffe verringern die Klumpungsneigung der für die Blutgerinnung zuständigen Blutplättchen (reduzierte Thrombocytenaggregationsneigung).

 

An der Universitätsklinik Innsbruck wurde die Wirkung der Katzenkralle auf Patienten mit chronisch entzündlichen Gelenksveränderungen untersucht (Polyarthritis). Alle Studienteilnehmer zeigten die bei Polyarthritis typischen degenerativen Veränderungen der betroffenen Gelenke:
Im Rahmen dieser Placebo kontrollierten klinischen Studie konnte bei den behandelten Patienten eine Besserung der Entzündungssituation, eine Verringerung von Schwellungen und Schmerzen sowie eine Verbesserung der Beweglichkeit der betroffenen Gelenke festgestellt werden. Die Placebo kontrollierte Patientengruppe hingegen zeigte zunächst keinerlei Veränderungen.

Unter anschließender Verabreichung von Uncari tomentosa an alle Probanden über weitere sieben Monate konnte erneut ein Rückgang der Schwellungen an betroffenen Gelenken sowie eine Verminderung der Bewegungseinschränkung erzielt werden. Die Innsbrucker Wissenschaftler vermuten, dass spezifische Alkaloide aus Uncaria tomentosa mit entzündungshemmenden Eigenschaften die Aktivität körpereigener, den Gelenkknorpel angreifender TLymphozyten
reduzierte. Katzenkrallepulver

Wissenschaftler der Shanghai University of TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) untersuchten die Wirkungen der Katzenkralle auf die Blutgerinnung. Sie konnten zeigen, dass in der Pflanze enthaltene Alkaloide die Bildung arteriosklerotischer Ablagerungen an den Gefäßwänden verringern kann. Dies hat zur Folge, dass sich sowohl die Durchblutung als auch der Blutdruck verbessern können und sich auch das Infarktrisiko verringern kann.

Biologen der Universität Mailand untersuchten die Auswirkungen der Pflanze bei Rauchern. Die antioxidativen Eigenschaften der Katzenkralle zeigten einen deutlichen Rückgang der Konzentration an so genannten freien Radikalen und deren Auswirkungen auf die Körperzellen bei Rauchern in Abhängigkeit der Dosierung der Pflanzenextrakte. Katzenkralle wird auch in der Biologischen Medizin angewendet. Krebspatienten mit schwer zugänglichen Tumoren können komplementär mit der Pflanze behandelt werden mit dem Ziel einer Unterbrechung des Tumorwachstums. Darüber hinaus können die antioxidativen Eigenschaften der Pflanze dazu beitragen, die Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie besser zu verkraften. Das Gesundheitsmagazin Healthy & Natural Journal berichtete bereits 1994 über die positiven Wirkungen der Katzenkralle in der komplementären Behandlung von Hauttumoren.

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Die Wirkung eines Tees, der von peruanischen Indios aus der Wurzelrinde von Uncaria tomentosa gewonnen wurde, weckte bereits in den 1960er Jahren großes Interesse. Ein Deutscher Forscher berichtete, dass sich der Gesundheitszustand seines an Lungenkrebs erkrankten Vaters unter der Verwendung des Tees zunehmend besserte. Der Tumor war nach täglicher Einnahme des Tees über einen Zeitraum von zwei Jahren deutlich rückläufig.

Diese Untersuchungsergebnisse bestätigen die grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten von Uncaria tomentosa. Vor allem Krebskranke können von einer komplementären, also einer die medizinische Behandlung ergänzenden Einnahme der Pflanze profitieren.

OPC sind sekundäre Pflanzenstoffe mit stark antioxidativen Eigenschaften. Sie werden aus entölten und schonend verarbeiteten Traubenkernen gewonnen. Die Herstellung geschieht auf mechanische Weise, ohne Zugabe von  Konservierungsmitteln oder anderer Zusatzstoffe. Traubenkernpulver weist darüber hinaus hohe Anteile an Ballaststoffen sowie reichlich Mineralien, aber nur geringe Mengen an Fett und Zucker auf. Der Brennwert liegt bei lediglich 1 kcal/g Traubenkernpulver. OPC verfügen über ein hohes antioxidatives Potential gegenüber der zellzerstörenden Wirkung freier Radikale. OPC kann man sich bildlich als ‘Schutzschild‘ für die Körperzellen gegenüber oxidativem Stress vorstellen.

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Unser Körper ist ständigen Belastungen aus der Umwelt ausgesetzt. Umweltgifte, Verkehrsabgase oder beispielsweise auch Schadstoffe aus Zigaretten hinterlassen Spuren. Auch schlechte Ernährungsgewohnheiten, Alkohol oder Überlastung im Alltag konfrontieren unsere Körperzellen mit ‘oxidativem Stress‘.

Oxidativer Stress führt zur Entstehung so genannter freier Radikale im Körper, die für unterschiedlichste Schädigungen unserer Körperzellen mitverantwortlich sein können.

Freie Radikale kann man sich als äußerst reaktionsfreudige Substanzen vorstellen. Sie treten nicht nur mit der Oberfläche von Körperzellen in Kontakt. Sie sind oft auch in der Lage, in die Zellen einzudringen und irreparable Schäden zu verursachen. Als mögliche Folgen gelten beispielsweise ein vorzeitiges Altern der Körperzellen oder auch eine Schwächung der körpereigenen Abwehrkräfte. Antioxidantien tragen dazu bei Körperzellen zu schützen, indem sie freie Radikale ’abfangen’ und somit deren zellschädigenden Wirkungen entgegentreten. Ausgehend von der Wortbedeutung ‘antioxidativ‘ sind damit Eigenschaften verbunden, die Zellen gegenüber den negativen Einflüssen durch oxidativen Stress zu unterstützen.

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Die in Pflanzen vorkommenden Substanzen wie OPC (Oligomere Procyanidine), Resveratrol sowie die Vitamine C und E verfügen über antioxidative Eigenschaften. Sie unterstützen das körpereigene Immunsystem und verzögern den Alterungsprozess der Körperzellen. Antioxidantien können den Körper unterstützen, freie Radikale abzufangen. Durch eine sinnvolle Kombination verschiedener Pflanzenstoffe wie OPC und Resveratrol können sich diese in ihren antioxidativen Eigenschaften ergänzen. Die Versorgung mit Antioxidantien kann jedoch, in Abhängigkeit von den individuellen Lebensund Ernährungsgewohnheiten, unzureichend sein. Darüber hinaus sind die Nährstoffgehalte nicht nur in industriell gefertigten Nahrungsmitteln rückläufig. Dies trägt trotz eines nie zuvor da gewesenen Nahrungsangebots zu einer verschlechterten Versorgungssituation gerade auch mit Antioxidantien bei.

Die Funktion von Vitamin E als Antioxidans spielt unter den Wirkungen des Vitamins eine übergeordnete Rolle. Vitamin E gilt neben OPC als eines der potentesten Antioxidantien zum Schutz beispielsweise von Körpereiweißen oder Erbanlagen vor Radikalangriffen.

Vitamin C kann vom menschlichen Körper nicht gebildet und nicht gespeichert werden. Vitamin C muss folglich täglich über die Nahrung aufgenommen werden, da es an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt ist.

Enzyme werden gerne als Katalysator für den reibungslosen Ablauf unterschiedlichster Stoffwechselvorgängebezeichnet. Zu den bekanntesten Vertretern zählen zweifellos die Verdauungsenzyme. Diese sind verantwortlich für den Abbau der Makronährstoffe aus der Nahrung in kleinere und resorbierbare Einheiten. Enzyme sind komplexe Eiweißmoleküle, die an nahezu allen Stoffwechselprozessen des menschlichen Körpers mitbeteiligt sind. Im speziellen Zusammenhang mit dem Stoffwechsel von Vitaminen und Spurenelementen bzw. Antioxidantien tragen Enzyme vor allen zu deren effizienten Verwertung im Körper bei. Darüber hinaus sind sie beispielsweise auch für die Energiegewinnung innerhalb der Zellen  mitverantwortlich.

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Mineralstoff und Arzneimittel: Multitalent Magnesium

Gepostet von in Mineralstoffe

Mineralstoff und Arzneimittel:
Multitalent Magnesium

Magnesium erfüllt im Körper viele wichtige Aufgaben: Es unterstützt die Versorgung der Zellen mit Energie, reguliert die Funktion der Muskelzellen und lindert Stressbeschwerden. So hat der Mineralstoff heute als Arzneimittel einen festen Platz in der Medizin. Für eine optimale Wirkung kommt es aber auch auf die Wahl des richtigen Magnesiumsalzes an.  Indem es als sogenannter Cofaktor rund 300 Enzyme im Körper aktiviert, spielt Magnesium eine zentrale Rolle in zahlreichen Stoffwechselprozessen. Es besitzt eine große Bedeutung für den lebenserhaltenden Energiehaushalt, reguliert die Tätigkeit der Muskelzellen, auch des Herzmuskels, steuert den Blutdruck und bremst die Freisetzung von Stresshormonen aus. foods-rich-in-magnesium-1418187_960_720

Untersuchungen belegen, dass zwischen 10 und 40 Prozent der Bevölkerung mit Magnesium unterversorgt sind, das bedeutet, dass sie nicht die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene Tagesmenge von 300 bis 400 mg Magnesium mit der Nahrung aufnehmen. Besonders betroffen: junge Frauen, aber auch solche zwischen 45 und 55 Jahren sowie Männer ab dem 64. Lebensjahr. Die normale Konzentration von Magnesium im Blut (Serum) beträgt 0,75 – 1,10 mmol pro Liter, wobei aus gesundheitlicher Sicht höhere Werte anzustreben sind.

Doch die Bestimmung des Magnesium-Spiegels erlaubt keine sichere Aussage über die Magnesium- Versorgung des Körpers. Denn wenn die Magnesium-Konzentration im Blut sinkt, geben die Knochen schnell Magnesium ins Blut ab und normalisieren so den Spiegel. Aufgrund dessen kann in den Körperzellen durchaus ein Magnesiummangel vorliegen, obwohl die Werte im Blut noch im Normalbereich liegen. Verlässlicher ist es deshalb, auf typische Magnesiummangel-Symptome zu achten. Zu diesen zählen:
 -Muskelkrämpfe und –zuckungen
 -Schlafstörungen, Müdigkeit
 -Innere Unruhe, Nervosität
 -Kopfschmerzen
 -Kalte Hände und Füße
 -Depressionen
 -Herzrhythmusstörungen
 -ADHS-ähnliche Symptome.
Ein Magnesium-Präparat kann über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden. Achten Sie aber auf das  enthaltene Magnesiumsalz! Denn die gut löslichen organischen Magnesiumsalze (wie Magnesiumcitrat oder Magnesiumaspartathydrochlorid) zeigen eine wesentlich bessere Aufnahme in den Körper und damit eine höhere Wirksamkeit als anorganische Salze.

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Wie Ganesha seinen Kopf erhielt

Gepostet von in Ayurveda

Die Geschichten der indischen Götterwelt werden liebevoll, mit einem ironischen Unterton, erzählt und reichlich bebildert. Die Leserinnen und Leser können eintauchen in das stürmische Leben der Götter, mit deren menschlichen Fehlern und Schwächen. Dr. Kalyani Nagersheth wurde in Frankfurt als Kind einer deutschen Mutter und eines indischen Vaters geboren. Die indischen mythologischen Geschichten, die sie als Kind gehört hatte, bekamen für sie einen neuen Sinn, als sie Medizin studiert hatte und begann, ayurvedische Medizin zu praktizieren. Sie erzählte die Geschichten in vielen Seminaren zur ayurvedischen Medizin und ihren Patienten. Auf deren Anregung hin ist dieses Büchlein entstanden.

ISBN 978-3-945191-03-3

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Dr. med. Kalyani Nagersheth eröffnete nach mehrjährigem Studium der ayurvedischen Medizin in Deutschland und Indien im Jahr 2000 ihre privatärztliche Praxis für ayurvedische Medizin in Frankfurt und widmet sich insbesondere der Integration der westlichen Heilpflanzen in das ayurvedische System. 2009 übernahm sie die Leitung der ayurvedischen Abteilung der Habichtswald-Klinik. Seit 2013 ist sie darüber hinaus Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren, und bildet sich gegenwärtig zur ärztlichen Psychotherapeutin weiter. Sie verfügt über eine langjährige internationale Erfahrung als Dozentin für ayurvedische Medizin und Phytotherapie. 2014 eröffnete sie die privatärztliche Praxis für ayurvedische Medizin in Frankfurt neu. Stationäre ayurvedische Kuren führt Dr. Nagersheth als leitende Ärztin am Ayurveda Gesundheits- und Kurzentrum in Birstein durch.

JFN

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